Ich HASSE es Lebensmittel wegzuwerfen. Das wissen meine Gäste, meine Freunde und die Teilnehmer meiner Kochkurse :-). Als guter Schwabe habe ich tatsächlich oft „mein Tupper oder a Tütle“ dabei und vor Urlauben gibt es einen genauen Plan, wie die Reste aus Kühlschrank und Speisekammer ordentlich verwertet werden. Deshalb macht mich die Tatsache, dass jährlich ganze 82 kg Lebensmittel pro Deutschem im Müll landen wirklich fertig und so nehme ich gerne an der Blogparade „Kreative Resteküche“ von Küchenatlas teil. Denn für jedes eingereichte Rezept werden 5€ für den Verein „Über den Tellerrand e.V.“ gespendet. Mein Beitrag dafür ist ein deutscher Klassiker, den ich ein bisschen aufgepimpt habe, aber wirklich nur mit Resten aus meinem Kühschrank: Der stramme Max!

Strammer Max 1

Zutaten (für 2 stramme Kerle):
2 Scheiben gutes Brot (z.B. Dinkel)
2 TL Trüffel-Butter (oder normale geht auch)
2 Blätter grüner Salat
4 Wachteleier
4 schwarze Oliven
Salz, Pfeffer
2 EL geriebener Emmentaler
1 Scheibe Kasseler
2 EL Dressing

Anleitung:
1. Wenn das Brot nicht mehr frisch ist, zuerst eine Runde im Toaster anrösten, dann schmeckt es wieder super. Salat waschen. Wachteleier in einer Pfanne zu Mini-Spiegeleiern braten. Mit Salz und Pfeffer bestreuen. Kasseler in feine Streifen schneiden.
2. Jetzt kann man den Max zusammensetzen: Das Brot mit Butter bestreichen, darauf den Salat, darauf einen Löffel Dressing, darauf die Kasselerstreifen, darauf die Eier, darauf die halbierten Oliven und schließlich alles mit Käse bestreuen.

Dauert: 10 Minuten

Mein Fazit:
Zubereitung:
Das klassische „Strammer Max“-Rezept ist einfach nur ein Butterbrot mit Schinken und Spiegelei. Und das kann man variieren wie man gerade lustig ist, bzw. was der Kühlschrank so hergibt. Ich hatte noch einigen Wachteleier von Ostern (weil die so hübsch aussahen und ich ja sowieso was damit basteln wollte und überhaupt…) und war bei Geruchstest froh, dass sie noch nicht verdorben waren. Kasseler hatte mir mein Schatzi von der Metzgerei mitgebracht und obwohl ich das magere Fleisch gerne esse, wusste ich nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Mit dem Ergebnis war ich dann aber sehr zufrieden.
Geschmack: So ein knuspriges Butterbrot (Trüffelbutter ist etwas tolles! Probiert das unbedingt mal aus!) mit knackigem Salat und saftigem Kasseler-Fleisch… nomnomnom, ich könnt glatt noch ne Scheibe davon essen.

Strammer Max 3 Strammer Max 2

Hinweis: Mit dem Beitrag nehme ich an der Blogparade „Kreative Restküche“ vom Küchenatlas-Blog teil. Bis zum 31.5. könnt ihr noch Beiträge einreichen, es lohnt sich, denn es werden 5€ für einen wirklich guten Zweck gespendet! Hier gibts alle Infos zum Event.

Blogparade im Mai: Kreative Resteküche - 5 € für Eure Ideen für einen SEHR guten Zweck :-)

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2 Thoughts on “Resteküche | Strammer Max

  1. Liebe Julia,

    hmmmm… das sieht lecker aus! Ich liebe ja schon den klassischen strammen Max, aber so…? 🙂
    Superschöne Bilder mal wieder! Vielen Dank für’s Mitmachen und auch für’s kräftige Rühren der Werbetrommel! Mir liegt das diesen Monat sehr am Herzen 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Sarah

    • kochliebe on 29. Mai 2015 at 8:49 said:

      Liebe Sarah, freut mich, dass dir mein Deluxe-Maxl gefällt 🙂
      Ich drück euch die Daumen, dass es noch viele weitere Teilnehmer gibt.

      Grüßle
      Julia

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