Nichts bringt mich schneller in Weihnachtsstimmung als Plätzchen-Backen. Dabei alte Weihnachtslieder hören oder 90er-Weihnachtsfilme wie „Schöne Bescherung“, „Kevin“ oder die Lindgren-Sachen schauen. Hach. Schön. Da brauch ich nicht mal Schnee und fühle mich trotzdem wie ein Kind unterm Baum. Und weil ich dieses Gefühl so liebe, beginne ich mit der Weihnachtsbäckerei jedes Jahr ziemlich früh. Meine erste Sorte dieses Jahr waren „Ausstecherle“, also Butterplätzchen aus Mürbteig, mit verschiedenen Ausstechern ausgestochen. Für die Aufbewahrung habe ich jetzt etwas ganz besonders hübsches entdeckt: Ein personalisiertes Keksglas! Wo es das gibt und natürlich das Rezept findet ihr in diesem Beitrag.

Plätzchen 6

Zutaten (für ca. 50 Plätzle):
200g kalte Butter
100g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz
1/2 TL Lebkuchengewürz
300g Dinkelmehl (plus ein bisschen mehr zum Ausrollen)
300g Zartbitterkuvertüre
Zuckerstreusel

Zubereitung:
1. Butter in Würfeln mit Zucker, Eigelb, Salz und Gewürz in einer Schüssel mit dem Rührgerät schnell verkneten. Mehl zugeben und wieder schnell zu einem glatten Teig verkneten (der Teig soll nicht warm werden!). In Folie gewickelt die Teigkugel 1 Stunde in den Kühlschrank stellen (oder über Nacht, wenn ihr die Backsession auf 2 Tage aufteilen wollt).
2. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Backbleche mit Backpapier oder -folie auslegen.
3. Teig kurz verkneten und auf bemehlter Arbeitsfläche 4 mm dick ausrollen. Mit Ausstechern verschiedene Plätzchen ausstechen und mit Abstand auf das Blech legen. Zum Ausstechen nehme ich gerne verschiedene Formen – diesmal Herzen, Elche*, Elefanten und sogar einen Kochliebe-Ausstecher*!
4. Im Ofen 10-12 Minuten backen, die Plätzchen sollten durch, aber noch hell sein. Auf dem Backpapier abkühlen lassen. Für den Guss die Kuvertüre temperieren und mit einem Pinsel auf die Plätzchen auftragen. Mit Zuckerstreuseln verzieren. Für die Elchaugen habe ich einfach zwei gleichfarbige Zucker-Konfetti*genommen und mit einem Zahnstocher vorsichtig mit wenig Kuvertüre die Pupillen hineingemalt. Sieht so süß aus, vor allem, wenn man den Elch leicht schielen lässt 🙂
5. Gut auskühlen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren. Hierfür habe ich wie oben schon geschrieben, ein personalisiertes Keksglas bei personello* bestellt. Als Schriftzug habe ich „Krümelmonster-Vorrat – Kochlie.be“ gewählt, so kann man das Glas auch außerhalb der Weihnachtszeit für seine Knuspereien verwenden. Mir gefällt das Glas so gut, dass ich definitiv noch weitere für meine Liebsten zu Weihnachten bestellen werde. Selbstgebackene Plätzchen verteile ich ja sowieso gern zur Weihnachtszeit, in dem Glas wird ein ganz besonderes Geschenk daraus.

Dauert: ca. 2 Stunden (plus 1 Stunde im Kühlschrank)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Plätzchen ausstechen und verzieren hat für mich etwas Meditatives. Natürlich dauert es seine Zeit, aber schon die Zubereitung macht mir solchen Spaß, dass ich diese Zeit gerne investiere. Es gibt natürlich auch schnellere Rezepte, die verrate ich euch in den nächsten Wochen. Ausstecher sind aber meine liebste kulinarische Kindheitserinnerung und müssen deshalb jedes Jahr sein. Wie bei vielen Gebäcken gilt auch hier: Je sorgfältiger ihr arbeitet, desto besser wird das Ergebnis. Besonders beim Verzieren mit Schokolade und Zuckerzeugs könnt ihr euch kreativ austoben. Geschmack: Ja, dieses Rezept ist wirklich das allerbeste, das man für Ausstecherle nehmen kann. Obwohl (oder gerade WEIL?) nichts exotisches  drin ist, werden die Plätzchen perfekt. Buttrig, angenehm süß mit einem Hauch Lebkuchengewürz. Und die Konsistenz erst! Schön fest zum Ausstechen (nicht krümelig oder zu weich) und gebacken richtig lecker knusprig. Meine Kekstester, die Kids einer lieben Freundin waren schwer beeindruckt und favorisierten ausgerechnet die „nackten“ Plätzchen, also die komplett ohne Guss und Zuckerdeko 🙂 Also denkt dran, im Feuereifer nicht alle Kekse anzumalen, sondern ruhig ein paar einfach so auf den Keksteller zu legen. 

Plätzchen 7

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*Werbung: Mit Sternchen gekennzeichnete Links sind Afiliate-Links oder Sponsoren-Links. Für diesen Beitrag wurden mir der Keksausstecher und die zauberhafte Keksdose kostenlos von personello.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung bleibt davon unberührt, ich würde euch nichts empfehlen, was ich persönlich nicht getestet und für gut befunden habe.

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5 Thoughts on “Das beste Plätzchen-Rezept überhaupt und ein Keksglas zum Verlieben

  1. Sehr lecker, ich freue mich schon auf die ersten Plätzchen=) Ich stimme dir zu, ich finde auch es hat beinahe etwas meditatives!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  2. Nicola on 6. Dezember 2015 at 22:19 said:

    Hi Julia, endlich hab ich’s geschafft, diese schnuckeligen Schielelche nachzubacken. Sind toll geworden, aber verlieren schnell mal Kopf oder Fuß (wahrscheinlich zu dünn ausgerollt). Aber hat Spaß gemacht – danke für die Inspiration!
    PS Das Glas hab ich selbst bemalt nach Deinem Vorbild, auch super schön 🙂

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