Erlaubt mir einen kleinen Trommelwirbel, denn ich habe den perfekten Apfelkuchen ausgetüftelt. Mal wieder. :-) Ich habe ja schon etliche Apfelkuchen-Rezepte auf dem Blog geteilt und ab und zu habe ich auch behauptet, dass das DER perfekte Apfelkuchen sei. Aber dieses Rezept hier ist sowohl geschmacklich als auch optisch ein Highlight für mich. Noch dazu ist er weder kompliziert noch aufwändig, da man die Kuchendecke aus (fast) dem gleichen Teig machen kann, wie den Boden. Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!

Gedeckter Apfelkuchen 6
Zutaten (für 12 Stückle mit Deckel):
125g Butter
125g Zucker
1/2 TL geriebene Zitronenschale
3 Eier
300g Mehl
3 TL Backpulver
etwas Milch
nochmal 50-100g Mehl (für die Decke)
75g Rosinen
3 EL Rum
1,5 kg Äpfel
3 EL Zitronensaft
30g Zucker
Zimt

 

Anleitung:
1. Butter mit Zucker und Zitronenschale auf höchster Stufe schlagen. Nacheinander Eier hinzugeben.
2. Mehl und Backpulver mischen und hinzufügen. Etwas Milch dazugeben, bis der Teig eine sämige Konsistenz hat.
3. 3/4 des Teiges in einer gefetteten Springform glattstreichen. Rest mit 50-100g Mehl vermischen (am besten Esslöffelweise dazu geben bis der Teig die gewünschte festere Konsistenz hat) und zu rundem Deckel ausrollen.
4. Rosinen in Rum einlegen, während man Äpfel schält und raspelt. Äpfel mit Zitronensaft beträufeln und dann mit Rosinen, Zucker und Zimt vermischen.
5. Apfelmischung auf Teig verteilen. Teigdecke über den Kuchen geben und am Rand festdrücken.
6. Decke mit etwas Milch bestreichen, mit Gabel einstechen und Kuchen im Ofen bei 160°C 50 Minuten backen.

Dauert: 45 Minuten (plus 1 Stunde Backzeit)

Mein Fazit:
Zubereitung: Diesen Trick, aus einem Teil des Bodens den Kuchendeckel zu machen, find ich genial. So könnt ihr alles in einer Schüssel zubereiten und müsst nicht mit zwei verschiedenen Teigen kämpfen. Der gedeckte Apfelkuchen ist für mich ein typisch schwäbisches Rezept, wer mag, kann auch Nüsse zu den Äpfeln geben oder zum Schluss Zuckerguss auf die Kuchendecke geben.Besonders einfach geht das Ausrollen der Decke zwischen Klarsichtfolie. Der Kuchen ist auch warm superlecker mit einer Kugel Vanilleeis. Man kann den Kuchen in einer normalen Springform (ca. 28 cm Durchmesser) backen, noch hübscher wird er allerdings in einer Apfelbackform*(meine hab ich schon eine ganze Weile, nur fast nie benutzt – besonders gut gefällt mir, dass man den Boden extra rausheben kann und der Kuchen so ganz leicht aus der Form geht)
Geschmack: Gedeckter Apfelkuchen hat geschmacklich was von Apfelstrudel, der Boden schmeckt fein nach Butter und Zitrone und die Füllung toll (auch ohne Rosinen, wenn man die nicht mag).

Gedeckter Apfelkuchen 7

Gedeckter Apfelkuchen 8

Gedeckter Apfelkuchen 9

Hinweis: Mit diesem Beitrag nehme ich am Blogevent „Zeigt her eure Äpfel“ von Sweet Pie teil. Die Gastgeberin Nadine hat selbst einen gedeckten Apfelkuchen gezaubert und ich dachte mir, ich ergänze ihre Sammlung doch gleich mal um die schwäbische Variante mit vielen Rosinen.

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7 Thoughts on “Echt schwäbisch: Gedeckter Apfelkuchen

  1. Liebe Julia,
    dein gedeckter Apfelkuchen sieht großartig aus! Und dann auch noch in der perfekten Form – super genial.
    Danke für deine Teilnahme am Event :)

    Liebste Grüße
    Nadine

  2. Er sieht auf jeden Fall Top aus und ich speichere mir das Rezept mal ab. :) Gibt viel zu wenig Apfelkuchen bei mir Zuhause, muss ich ändern.

    Beste Grüße
    Malte

    • kochliebe on 12. November 2015 at 9:17 said:

      Aber gerne! Sag bescheid, wenn du ihn mal nachgebacken hast. Mich interessiert immer wie die Kuchen dann bei anderen werden.

  3. oh ja gedeckter Apfelkuchen ist etwas köstliches, alleine schon der Duft im Ofen, mhhhh
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  4. L. Uhl on 25. November 2015 at 16:23 said:

    hallo,

    bei den Zutaten steht, dass man 100 g Mehl extra für den Deckel benötigt.
    Bei der Zubereitung werden nur 50 g verwendet.
    Bitte kurze Info welche Angabe korrekt ist.

    Vielen Dank im Voraus
    Gruß

    • kochliebe on 25. November 2015 at 16:30 said:

      Gut aufgepasst! Im Basisrezept standen ursprünglich 50g, aber ich hab beim Zubereiten gemerkt, dass der Teig noch zu weich war und hab deshalb 100g genommen. Taste dich am besten Esslöffelweise ran bis der Teig eine gute feste Konsistenz hat.

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