Ach, dieser arme immer unterschätzte Spinat! Zahlendreher, Ammenmärchen und auch noch der gute alte Popeye ließen den grünen Kindheitsschreck immer wieder kurz hochleben und dann doch wieder in der Versenkung des Gemüsefachs verschwinden. Aktuelle Studien aus Schweden belegen nun aber tatsächlich: Spinat ist ein wahres Superfood. Hatte Popeye also doch recht! Das grüne Blattgemüse ist gut für Muskeln, gegen Thrombose, gegen Übergewicht und Diabetes. Die Giftige Blonde und the Apricot Lady suchen gerade in einem Blogevent nach Rezepten mit heimischem Superfood und da lass ich mich nicht lumpen und steuer eine richtig leckere Spinatquiche bei. Die nicht nur gesund, sondern mit 9 SmartPoints pro Viertel sogar noch gut für die Linie ist. Popeye wäre stolz auf mich.

Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise (9 Smartpoints pro Viertel):

1 Zwiebel
3 TL Rapsöl
600g Blattspinat (TK)
25 ml Gemüsebrühe
200g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
50g Magerquark
80ml Wasser
150ml Milch
2 Eier
50g geriebener Käse
1 Prise Muskatnuss
1 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer
wer mag: 2 TL Sonnenblumenkerne

Anleitung:

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. In 1 TL Öl erhitzen und glasig dünsten. Spinat gefroren dazugeben und mit Brühe bei geschlossenem Deckel 10 Minuten auftauen lassen. Immer wieder umrühren. Milch und Eier verquirlen und mit Käse und Gewürzen zum Spinat geben. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, damit die Flüssigkeit etwas verkocht.
  2. Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Backpulver, Quark, 2 TL Öl und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Mit etwas Mehl ausrollen und eine mit Backpapier ausgelegte Quiche- oder Tarteform (am besten mit herausnehmbaren Boden) mit dem Teig auskleiden, auch am Rand hochziehen. Die Spinatfüllung hineingeben und so verteilen, dass der ganze Boden bedeckt ist.
  3. Im Ofen 30-35 Minuten backen und ggf. mit Sonnenblumenkernen bestreuen.

Dauert: 30 Minuten (plus 30 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:

Zubereitung: Das Basisrezept habe ich aus dem aktuellen Weight Watchers-Backbuch, ich habe es aber ein bisschen angepasst. Sehr begeistert war ich von der einfachen Verarbeitbarkeit des Quark-Öl-Teigs. Da klebt nix und beim Backen wird er wunderbar knusprig.
Geschmack: Oh, lieber Spinat – wie hab ich dich unterschätzt! Viel zu lange gab es dich bei mir nur als Beilage oder in Pastasaucen. In dieser Quiche kommt der pure deftige Spinatgeschmack richtig gut durch und das ist ganz und gar kein Kindheitsschreck! Im WW-Buch wird als Portion ein Zwölftel der Tarte angegeben, das reicht mir vielleicht als Vorspeise. Als Hauptspeise werdet ihr von einem Viertel aber gut satt und das hält sich punktetechnisch ja auch noch im Rahmen.

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3 Thoughts on “Heimisches Superfood: Schlanke Spinatquiche mit Quark-Öl-Teig

  1. Schaut das guuuuut aus *.*
    Danke für die Teilnahme am Blogevent
    lG
    Christina

  2. Haha da hast du das heimische Superfood super in Szene gesetzt!

    Danke fürs Mitmachen und Gruß an Popeye!
    Sina

  3. Wow, danke für das leckere Rezept! Ich würde allerdings den Spinat nicht wirklich zuu Superfoods zählen, weil er vergelichsweise nicht so wahnsinnig viel enthält. Ich würde in diese Quiche z. B. Brennnessel verarbeiten. (-; Liebe Grüße!

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