Jack Daniels – Häufig getrunken als „Schhhhhäcki Cola“ auf Coverrock-Partys und Biker-Kneipen wird der wohl bekannteste Whiskey der Welt meiner Meinung nach unterschätzt. Neben dem „normalen“ Jack Daniels Black Label ( Old No. 7) gibt aber noch weitere Sorten in der Jack Daniels Familie: Den Single Barrel, bei dem spezielle Whiskeyfässer ausgewählt und unvermischt in die Flasche gefüllt wird (Beweis ist die Fassnummer auf der Flasche). Dann den Gentleman Jack, der einzige Whiskey, der zweimal durch die Holzkohle gefiltert wird. Und schließlich den Tennessee Honey, eine Mischung aus Whiskey und Honiglikör. Letzteren durfte ich bei einer USA-Reise 2011 das erste Mal probieren und ich war begeistert.

Die rauchige scharfe Note des Whiskeys mit der warmen Süße des Honiglikörs ergeben einen tollen Geschmack. Seitdem muss bei jeder USA-Reise ein Fläschchen „Honey-Jack“ mit nach Deutschland. Ab jetzt nicht mehr, denn ich habe voller Freude erfahren: Es gibt dieses Produkt seit Kurzem auch in Deutschland zu kaufen! Das ist wieder mal ein Produkt dass ich gerne weiterempfehle, deshalb hat es auch einen Platz im Blog verdient. Ich mag ihn am liebsten leicht gekühlt in einem breiten Glas mit Eiswürfeln. 35% Alkoholgehalt sind nicht gerade wenig, ich empfehle aber trotzdem ihn pur zu genießen – diese Panscherei mit Cola gehört definitiv in unsere Teenie-Vergangenheit. Wem er dann doch zu stark ist, sollte lieber mit Säften mischen – Apfel oder Ananas passen ganz gut. 

Weitere Cocktail-Ideen:
Jack Julep: 1 TL Rohrzucker, 1/3 Limette in Stücken, 1 TL Mineralwasser, 8 Minzblätter, 1 Tasse gecrushtes Eis, 30 ml Tennessee Honey, 100ml Apfelsaft vermischen.
Honey Sour: 100ml Orangensaft, 30ml Zitronensaft, 30ml Triple Sec, 30ml Tennessee Honey, 3 Eiswürfel vermischen. Mit Orangenscheibe servieren.
Honey-Jack Lemonade: 3 EL frischer Zitronensaft, 2 EL Whiskey, 2 EL Sirup, 150ml Mineralwasser, Eiswürfel in Glas vermischen. Mit Zitronenzeste verzieren.

Ich bei der Führung durch die  Destillerie Lynchburg

Was die Marke Jack Daniels angeht, bin ich übrigens ein richtiger Kenner: Während einer USA-Reise vor
ein paar Jahren hatten wir extra einen Stopp in Lynchburg, Tennessee eingeplant. In Lynchburg gibt es neben einem kleinen Restaurant, dass das beste Pulled Pork in ganz USA serviert auch die Destillerie von Jack Daniels. Für Interessierte wie mich bietet das Unternehmen eine sehr gut gemachte und sogar kostenlose Führung übers Werksgelände. Hier lernt man viel über die Geschichte des Unternehmens, die Marke und die Herstellung des populären Feuerwassers.
Von der Führung ist mir immer noch der rauchig würzige Geruch der leeren Whiskey-Fässer im Kopf geblieben und folgendes Zitat (vom alten Jack Daniel selbst):

„Every day we make it, we’ll make it the best we can.“

Der Honig-Jack ist milder und süßer als der Normale, hat aber trotzdem den rauchigen Whiskey-Geschmack

Der Honig-Jack ist milder und süßer als der Normale, hat aber trotzdem den rauchigen Whiskey-Geschmack

teilen:Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestTweet about this on TwitterEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation