Ich mag ihn einfach, den Rhabarber. Die Saison ist immer viel zu kurz, deswegen koste ich sie jedes Jahr aus, so gut es geht. Zur Zeit wird natürlich kalorienarm gebacken, ich bin ja am abnehmen, hab ich euch letzte Woche erzählt. Für meine Mädels im Büro hab ich knusprige kleine Rhabarber Crumbles mit Nussstreuseln und saftiger Rhabarberfüllung gebacken. Sage und schreibe für nur 4 Weight Watchers Smart Points pro Stück! Der Frühling war nie so lecker – so macht Abnehmen Spaß 🙂

Zutaten (für ca. 18 krümelige Süßhappen):

150g kräftiges Mehl (z.B. Dinkel-Vollkorn)
60g kalorienfreier Zuckerersatz (z.B. Xucker light)
70g Butter
1 gehäufter TL Zimt
1 Prise Salz
1 Ei
100g gemahlene Haselnüsse
4 Stangen Rhabarber
weitere 9 TL Zuckerersatz für Rhabarber
etwas Puderzucker zum Bestäuben

Anleitung:

1. In einer Schüssel Mehl, Zuckerersatz, Butter, Zimt, Salz und Ei zu einem krümeligen Mürbteig verrühren. Nun den Teig halbieren und unter eine Hälfte die Haselnüsse kneten. Auch dieser Teig darf (soll sogar!) sehr krümelig sein.
2. Rhabarber putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Muffinblech mit Förmchen auslegen.
3. Die Teighälfte ohne Nüsse in 18 Kugeln teilen und in jedem Muffinförmchen die Kugel auf dem Boden platt drücken, so dass der Boden ungefähr bedeckt ist.
4. Rhabarberstückchen auf die Förmchen verteilen und mit je 1/2 TL Süßungsmittel bestreuen. Den Teig mit den Nüssen grob krümelig auf dem Rhabarber verteilen.
5. Im Ofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 45-50 Minuten backen. Abkühlen lassen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Dauert: 30 Minuten (plus 45 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:

Zubereitung: Ich darf euch gar nicht erzählen, wie das Rezept entstanden ist… na gut, ich erzähls euch: Eeeeigentlich wollte ich eine Augsburger Rhabarbertorte backen, mit Baiser und so weiter. Dann ist mir aber erst das Eigelb beim Trennversuch in den Teig gefallen und dann noch der Zimtbehälter ausgerutscht (aus einer Messerspitze wurde der oben angegebene gehäufte Teelöffel. So sehr vom Rezept abgewichen entschloss ich mich, gleich was ganz anderes zu backen und war beim Servieren der Crumbles so vom Geschmack begeistert, dass ich sie gleich nochmal gebacken habe um sie fürs Blog fotografieren zu können. Ihr seht, aus Fehlern kann so viel Gutes enstehen.
Geschmack: Diese kleinen Crumbles kommen so gut mit den zimtig nussigen Krümeln und dem säuerlichsaftigen Rhabarber-Kontrast! Dazu serviere ich dann je nach Diätaffinität ein mit Xucker gesüßtes Rhabarberkompott oder eine Kugel Vanilleeis.

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