Raffiniert kombiniert: Risotto mit Erdbeeren und Rotwein

Bella Italia, ich vermisse dich! Weil ich mal wieder akutes Fernweh hatte, habe ich Risotto gekocht. Diesmal eine etwas verrückte Kombination, die aber tatsächlich funktioniert: Erdbeeren, Rotwein und Parmesan! Es lohnt sich, hier mal mutig zu sein, das Ergebnis schmeckt ganz besonders fein und edel.

Zutaten für 4 Risotto-Fans:

1 Zwiebel oder 3 Frühlingszwiebeln
500 g aromatische Erdbeeren
2 EL Olivenöl
400gg Bio Risotto Reis
50 ml Rotwein
1 l Gemüsebrühe
2 EL Schnittlauch fein geschnitten (oder Basilikum)
2 EL Butter
5 EL frisch geriebenen Parmesan
nach Geschmack: Salz, Pfeffer
2 EL Honig

Anleitung:

  1. Zwiebel schälen und fein hacken. Erdbeeren waschen und Grünzeugs wegmachen. In Würfel schneiden.
  2. Öl in Topf erhitzen, Zwiebel glasig dünsten. Hälfte der Erdbeerwürfel dazu und Reis unterrühren. Mit Rotwein ablöschen und bei starker Hitze rührend verdampfen lassen. Nun immer wieder Brühe angießen und rührend offen garen.
  3. Wenn die Körner noch leichten Biss haben, 2 EL Parmesan. Butter und die restlichen Erdbeeren unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.
  4. Mit Schnittlauch und dem restlichen Parmesan bestreut anrichten

Dauert: ca. 45 Minuten 

Mein Fazit:

Zubereitung: Für ein perfektes Risotto brauchst du nur gute Zutaten, genug Zeit und einen ausdauernden Rührarm (oder ein adäquates Küchenhelferlein). Die Zubereitung ist nämlich wirklich einfach: immer wieder Flüssigkeit zum Reis schütten, rühren, verkochen lassen und wieder von vorn. So wird der Reis so wunderbar sämig schlonzig und entfaltet sein volles Aroma zusammen mit den anderen Zutaten.
Geschmack: Wie oben geschrieben: Es erfordert schon etwas Mut eine Zutat wie die Erdbeere herzhaft zuzubereiten. Dieser Mut wird dann auch belohnt, denn die Kombination aus Erdbeere, Rotwein und Parmesan umschmeichelt die Zunge so fein, dass deine Gäste begeistert sein werden, wenn du dieses Gericht für sie kochst. Nur den Schnittlauch würde ich nächstes Mal lieber durch Basilikum ersetzen, das ist dann noch feiner.

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