Ofenberlinger | Faschingskrapfen ohne Frittieren

Krapfen, Berliner, Pfannkuchen, Siedegebäck… die leckeren Teilchen haben viele Namen. Wie sagst du dazu? Ich freue mich, euch heute die wunderbaren Ofenkrapfen zu zeigen, die muss man nicht frittieren und deshalb sind sie ganz einfach zu machen (und vor allem gibt es kein Frittösen-Fett-Fiasko in der Küche). Die schmecken übrigens so lecker, dass man sie auch außerhalb der närrischen Zeit essen darf :-)

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Zutaten (für 12 fettarme Krapfen):
350 g helles Mehl (z.B. Dinkel Typ 630)
1 Ei
150 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
4 EL Zucker
30 g Butter
1 Prise Salz
etwas geschmolzene Butter
Marmelade oder andere Füllung
Puderzucker oder Guss nach Wahl

Anleitung:
1. Die Milch, Hefe und Zucker miteinander verrühren. Mehl, Salz und Ei dazugeben und  auf minimaler Stufe verkneten (wenn ihr so ein raffiniertes Küchenmaschinchen mit Wärme habt,  könnt ihr hier gerne schon 25°C Wärme einstellen).
2. Nach und nach die Butter unterkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.
3. Danach den Teig zu 12 Kugeln rollen und in Muffin-Förmchen legen. Die Krapfen noch mal 20 Minuten gehen lassen und auf 180°C ca. 16 Minuten backen.
3. Noch heiß mit geschmolzener Butter bestreichen und gewünschte Füllung (z.B. Erdbeermarmelade oder Schokopudding) mit Spritzbeutel oder Squeeze-Flasche* in die Krapfen spritzen. Mit Puderzucker bestäuben oder mit Guss (z.B. Schoko bei Pudding-Füllung) bestreichen.

Dauert: 30 Minuten (plus 40 Minuten Gehzeit, plus 16 Min im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Wieso frittieren denn die Leute die Berliner? So geht es doch viel einfacher. Ich liebe diese Methode und variiere die Füllung und Deko immer wieder neu.
Geschmack: Am besten schmecken die Berliner natürlich ganz frisch. Deshalb lieber den Teig vorbereiten und dann wirklich am Servier-Tag frisch backen. Natürlich schmecken die Ofenkrapfen anders als die richtig frittierte Version, aber meine Testesser waren trotzdem begeistert.

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Mit den Fingern auseinandergezupft kann man die Füllung sehen.
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Helau! Ich habe die Krapfen in einer Glasschüssel mit Luftschlangen transportiert.

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Nachtrag 31.12.2016: Ich habe die Krapfen nun schon wiederholt nachgebacken und finde sie immer noch sehr lecker. Man kann sie auch mit verschiedenen Toppings dekorieren, z.B. mit Schokoguss.

 

 

6 Kommentare

  1. Liebe Julia,
    danke für dieses wunderbare Geburtstagsgeschenk! Wuhuuuu, genau das richtige, um zu feiern! Lecker schmecker…ich nasche dann gedanklich schon einmal davon! Viele liebe Grüße und einen schönen Tag,
    Lixie <3

  2. Huhu liebe Julia,

    ich habe heute Mittag dein Rezept gesehen und heute Abend gleich mal Hefe gekauft. Mal sehen wann ich dazu komme, die Berliner nachzubacken. Ich bin grad voll im Berliner-Fieber und wollte sie eh mal nachmachen :-) Danke fürs Rezept :)

  3. Hallo,
    welches Mehl wird denn verwendet? Es gibt doch sicherlich auch bei Pfannkuchen einen Unterschied, ob man Vollkorn-Dinkel, ausgemahlenes Weizenmehl oder welches Mehl auch immer verwendet.
    Leider steht auch nicht da, wieviel Butter sinnvoll wäre. Ein Eßlöffel Butter ist viel zu vage, um beim ersten Mal eine Punktlandung zu schaffen. Gramm wäre eine viel bessere Angabe.
    Die Bilder sind so wunderschön, schade, daß die Beschreibung so ungenau ist.
    Viele Grüße
    Katja

    • Liebe Katja,
      ich bin eher der Typ „Kochen nach Gefühl“ und halte das auch oft beim Backen so :-)
      Du hast recht, beim Backen sind genauere Angaben sinnvoll, vor allem, wenn die Rezepte für andere aufgeschrieben werden.
      Ich verwende als Mehl für helle Gebäcke eigentlich immer Dinkelmehl Typ 630.
      Das Rezept passe ich gleich an, danke für deinen Hinweis und viel Spaß beim Nachbacken.

      Liebe Grüße
      Julia

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